Letztes Update:Samstag 21 März 2015, 09:04

 

Tag 2
 
17.10.2009
 
Zum Start des 2. Tages hat so quasi zum Bluegrass Frühschoppen gleich die „Farmers Breakfast Bluegrassband“ aus Bayern, sieben Mann/Frau hoch und mit Washboard Begleitung auf der Hauptbühne für die typische Bluegrass Stimmung gesorgt. Hauslers Country Hall begann sich doch glatt schon im „Morgengrauen“ zu füllen.
Dann kam auf der Zweitbühne gleich ein Höhepunkt des Tages. Rupert Paulik, MBGF Initiator und Beirat des Vorstandes mit Sonderaufgabe Nachwuchsförderung hat seine „Girlie Band“ präsentiert, die vermutlich altersmäßig jüngste Nachwuchs Bluegrass Band Deutschlands. Und beim Auftritt der Girlie Band blieb kein Auge trocken – wer das gesehen und gehört hat, der hat am eigenen Leib verspürt, dass wir älteren uns um den Bluegrass Nachwuchs nun wirklich keine Sorgen machen müssen. Paulik, selbst begnadeter Mandolinenspieler und Musiklehrer für etliche Musikinstrumente, hat an der aktiven Nachwuchsförderung einen großen Anteil. Das hat auch am Tag 2 die Schirmherrin Angelika Torrie noch einmal extra angesprochen. Die neu gegründete Partnerschaft zwischen MBGF e.V. mit seinem BNF Bluegrass Nachwuchsförderfond und der EBMA, der European Bluegrass Music Association wird in Sachen Nachwuchsförderung noch viele positive Ergebnisse aufzeigen.
Den Girlies und der gleich nachfolgende „Cool Grass“ Bluegrass Band, die ebenfalls aus lauter jungen, jugendlichen Nachwuchstalenten besteht, konnten jedenfalls einem tobenden Applaus des Publikums sicher sein.
An diesem Samstag wurden auch etliche interessante Workshops angeboten, die auch viel Anklang gefunden haben. Hier konnten sich Interessierte den typischen Bluegrass Instrumenten nähern, sich mit ihnen anfreunden, ein paar Töne selbst gleich produzieren und dann entscheiden, ob nicht das Erlernen eine solchen Musikinstrumentes Spaß machen würde. Eine besonders gelungene Idee, neue Bluegrasser auf zu tun.
Im Rahmen von "Acoustic Works" hat Rupert Paulik zusammen mit Hans Westermeier an der Gitarre (beide Musiklehrer) auch ihr Talent selbst zum Besten gegeben.
Als weitere Top Bands sind dann im Laufe des Tages noch „The Rolling Hills“ aus München, die „@home-Bluegrassband“ aus Regensburg, die „Munich Mountain Ramblers“ um Frontfrau Birgit Kluge aus München und „The Gentlemen of Bluegrassmusic“ die „Strictly Bluegrass“ aus München jeweils unter großem Beifall aufgetreten.
Höhepunkt des Bluegrassabends an diesem Tag war dann natürlich „Night Run“, die deutsche Spitzenband mit First Class Bluegrass aus dem Raum Karlsruhe. Bandchef Alfred ( Ali ) Wittmer hat dazu herrlich moderiert. Typisch für Night Run und die ursprüngliche Bluegrass Music ist das Agieren der Künstler um ein Mikrofon in der Mitte der Bühne. Das gibt echten Bluegrass Sound, wie er amerikanisch typischer gar nicht sein konnte. Hier wurde Night Run vom Publikum auch voll eingefordert und bester Sound abverlangt.
Soundmaster Jons Menzel am Mischpult und seine Riesen Soundanlage kam hier voll an seine Grenzen, musste auch alles rauskitzeln aus den Verstärkern und Boxen, was möglich war und hat den typischen Sound nach kurzer Verschnaufpause auch perfekt eingestellt. Das Publikum war hell begeistert, was sich in langem Beifall und vielen Zugaben aufzeigte.
Mit einer großen Gala Inszenierung wurde Munich Bluegrass Festival für 2009 von Gesamt-Moderator Bernhard Schormair, dem MBGF Vorstand, erfolgreich zu Ende geführt. Der MBGF Vorstandschaft, Initiator und Organisator des ersten Munich Bluegrass Festivals, wurde inkl. aller Helfer Dank für ihre großartige Leistung ausgesprochen, ebenfalls allen beteiligten Bluegrass Bands und aller Mitwirkender. Besonderer Dank ging auch an den Hausler Hof und seinem Team und dem Chef Sebastian Hausler, „Wast“ genannt, mit seiner hilfsbereiten Frau.
Der Hausler Hof war mit seiner großen Country Hall und seinem „Yellow Root Saloon“ und dem tollen Gelände für das Munich Bluegrass Festival ein idealer Austragungsort und wird es so auch bleiben – denn MBGF Vorstand Bernhard Schormair hat noch an diesem Abend den Fortsetzungstermin im Juni 2010 für das nächste Munich Bluegrass Festival bekannt gegeben.
Einziger Wermutstropfen: Das Wetter war gar nicht so passend, strömender Regen mit Kälte an beiden Tagen – das hat es den Reitern und Reiterinnen nicht leicht gemacht am Sternritt teilzunehmen. Gerade deshalb bedankt sich das Hausler Pferdeteam um Ferdinand Dahmen bei den Pferdefreunden, die trotz dieses Wetters mit Pferd gekommen sind. Der als „Pferdinand“ in der Reiterszene hinlänglich bekannte Dahmen verspricht für 2010 Besserung…      
 
Bernhard
 

 

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